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Gedenkmünzen in Gold: Deutschland ist der Geheimtipp für Edelmetall-Anleger

Beim Gold-Investment denken die meisten Anleger wohl an die modernen Anlagemünzen aus Australien, Südafrika oder Kanada – doch es gibt eine spannende Produktgruppe, die beim Edelmetall-Investment oft vergessen wird: Die 100-Euro-Goldmünzen aus der Bundesrepublik Deutschland sind eine interessante Alternative für Edelmetall-Investoren.

Der Edelmetallhändler „MP Edelmetalle“ stellt in seinem Blog mit der UNESCO-Serie eine beliebte Alternative zu gängigen Bullion-Münzen..Diese Serie erschien erstmals 2003 und hat jedes Jahr eine andere UNESCO-Welterbestadt als Motiv. Im Jahr 2009 wurde die Produktpalette in Gold durch eine weitere Serie ergänzt: Zuerst erschien eine Serie in Gold zum Deutschen Wald und seit 2016 wird die Serie mit heimischen Vogelarten fortgesetzt. Die Vorteile dieser Gedenkmünzen liegen auf der Hand: durch eine strenge Limitierung und hochwertige, wechselnde Motive führen sie zu Sammlerpreisen, die deutlich über dem reinen Metallwert liegen.

Was zu Zeiten der Deutschen Mark noch undenkbar galt, ist inzwischen selbstverständlich: Deutsche Gedenkmünzen in Gold haben sich zu einem beliebten Sammelgebiet entwickelt. Die erste Goldmünze der Bundesrepublik erschien 2001 und war nach kürzester Zeit ausverkauft. Die große Nachfrage sorgte dafür, dass mit der Einführung des Euro das Gold zu einem regulären Münzmetall für deutsche Gedenkmünzen wurde. ins Leben gerufen wurde. Am 9. Mai 2002 kamen zum Europatag weitere Goldmünzen heraus, zum ersten und bislang einzigen Mal neben der halben Unze auch eine ganze Unze in Gold. Die halbe Unze mit 500.000 Exemplaren war sofort nach Veröffentlichung ausverkauft. Seit 2003 gibt es nun die beliebte Serie in Gold zu den Welterbestätten in Deutschland. Nach Quedlinburg wurde 2004 die Bergstadt Bamberg gewürdigt, 2005 legte die Serie wegen der Fußballweltmeisterschaft eine Pause ein. Seit 2006 geht die Reise durch die UNESCO-Welterbestätten jedoch weiter.

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Sebastian Wieschowski

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