Bullionmünzen

Kookaburra, Koala, Lunar: Australische Silber-Unzen werden zu gesuchten Raritäten

Geschrieben von Sebastian Wieschowski

Bullionmünzen in Silber und Gold wurden eigentlich als Investment konzipiert. Doch inzwischen sind auf Münzenbörsen auch verstärkt solche Sammler zu sehen, welche die klassische Numismatik links liegen lassen. Sie haben es stattdessen auf die vergangenen Jahrgänge von Koala, Kookaburra und Co. abgesehen. Diese und viele andere Bullion-Münzen haben eine geringe Auflage und eine hochwertige Verarbeitung.

Der Edelmetallhändler „MP Edelmetalle“ stellt in seinem Blog einen Trend vor, der immer wichtiger wird: Insbesondere die Bullionmünzen aus Australien werden von Motivsammlern stark nachgefragt. Alle drei Serien befindet sich seit einigen Jahren auf dem Markt – der Kookaburra seit 1990, der Koala seit 2007 und die Lunar-Serie wurde erstmals 1999 gestartet. Seit 2008 wird sie mit einer zweiten Prägeserie neu aufgelegt. Die Bullionmünzen aus Australien sind streng limitiert und weltweit sehr begehrt.

Allerdings gibt es bis heute nicht viele Edelmetallhändler, welche ihren Kunden die Möglichkeit geben, frühere Ausgaben dieser Serien zu erwerben. Frühere Jahrgänge der Koala, Kookaburra und Lunar Münzen aus Australien werden jedoch zu Sammlerpreisen gehandelt, die deutlich über dem reinen Metallpreis liegen. Und sie sind meist nach kurzer Zeit vergriffen.

Manche Händler achten jedoch inzwischen beim Ankauf darauf, dass solche Jahrgänge und Motive, die für Sammler interessant sein könnten, nicht als Schmelzware unwiederbringlich verloren gehen.

Bei den klassischen Bullionmünzen wie Maple Leaf, Philharmoniker und Co. spielen die Jahrgänge eine untergeordnete Rolle. Sie haben meist keinen besonderen Sammlerwert und eignen sich vor allem als Investment. Es ist jedoch auch aus Anlegersicht clever, sich ein paar Koalas, Kookaburras und Lunare aus Australien in den Tresor zu legen und ein paar Jahre zu warten – der Wertzuwachs liegt dann üblicherweise deutlich über dem reinen Metallpreis.

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Sebastian Wieschowski

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