Asien Numismatik

Sonderprägungen zur Münzenmesse in Peking: China würdigt Frankreich

Geschrieben von Sebastian Wieschowski

Besondere Münzen und Medaillen gehören zu jeder großen Münzenbörse dazu, die Sonderprägungen sind meist nach kurzer Zeit ausverkauft – so auch bei der “Beijing International Coin Expo” im November. Gleich mehrere Sonderausgaben wurden rund um die Messe veröffentlicht. Und es lohnt sich, einen genaueren Blick auf die Messemünzen zu werfen.

Äußerst begehrt war in diesem Jahr die offizielle Gedenkmünze der China Gold Coin Incorporation: Wie bereits im Vorjahr wurde sie mit einer Auflage von nur 30.000 Stück und einem Nennwert von 10 Yuan in den Verkauf gebracht. Jeweils um 10 Uhr an den drei Messetagen wurde sie verkauft und traf auf einen massiven Andrang. In diesem Jahr fällt die Sondermünze zur Messe in Peking durch ein besonders exotisches Design auf: Es wird die französische Münzprägung gewürdigt, indem mehrere französische Gepräge auf der chinesischen Münze abgebildet wurden.

Große Nachfrage erfahren auch die australischen Bullionmünzen, die in diesem Jahr mit einer Sonderprägung auf der Messe vertreten waren: Der Kookaburra des Jahrgangs 2017 wird mit einem Gegenstempel, auch als “Privy Mark” bekannt, verkauft. Nur 8.000 Stück wurden von der Sonderausgabe hergestellt. Das Privy-Zeichen stellt einen kleinen Panda dar – der numismatische Botschafter Chinas dürfte für eine massive Nachfrage nach dieser Prägung insbesondere im eigenen Land sorgen.

Foto: China Gold Coin Inc.

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