Marktgeschehen

World Money Fair: Gold und Silber ist bei Sammlern und Anlegern gefragt

Die diesjährige „World Money Fair“, die vom 3. bis zum 5. Februar 2017 in Berlin stattfand, stand nicht nur im Zeichen des 50. Geburtstags des Krügerrands, sondern auch der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten. Denn die politischen Unwägbarkeiten haben seit der Wahl des früheren Immobilienmoguls zum mächtigsten Mann der Welt massiv zugenommen.

Der Edelmetallhändler „Emporium“ beschreibt in seinem „Markt & Trends“-Newsletter die Stimmung auf der Numismata und hat in diesem Jahr besonders viele Menschen in den Messehallen beobachtet, die eigentlich nichts mit Münzen zu tun haben und um ihr Erspartes besorgt sind. Die Edelmetall-Neulinge wollten wissen, wie sie ganz konkret ihr Vermögen durch Gold und Silber absichern können.

In der Marktanalyse nennt Emporium die wichtigsten Unsicherheitsfaktoren für die weltpolitische Lage im Jahr 2017, darunter die Präsidentschaftswahl in Frankreich und weitere Leitzinserhöhungen in den USA. Ein Ende des billigen Geldes wäre in Europa wegen der höheren Inflation eigentlich angebracht, aber auf lange Sicht nicht realistisch.

Viele Anleger blicken derzeit aber gebannt und mit einer gewissen Angst in die USA, wo Präsident Donald Trump zwar der Bauindustrie durch einen Bau-Boom helfen könnte, aber mit der Mauer zu Mexiko eine höchst fragwürdige geopolitische Maßnahme umsetzt. Trump ist der Unsicherheitsfaktor schlechthin des neuen Jahrhunderts – und Emporium stellt in seinem Marktbericht klar, dass die Börsen nichts stärker belastet als Unsicherheit.

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Sebastian Wieschowski

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