Bullionmünzen

Bounty Münzen aus Niue: Günstige Silbermünze jetzt auch im Mini-Format erhältlich

Bei Schiffen auf Silbermünzen denken die meisten Silber-Anleger womöglich an die Bounty von den Cook Inseln. Diese Bullionmünze zählt zu den älteren Ausgaben am Markt. Doch nun segelt eine weitere HMS Bounty durch die Bullion-Weltmeere: Eine Silber Bullion Münze zu einer halben Unze trägt künftig das Bildnis des legendären Segelschiffes.

Der US-amerikanische Händler „Money Metals Exchange“ hat sich die Prägerechte gesichert und die NZ Mint beauftragt, die neue Bullionmünze zu prägen. Zuvor wurde bereits eine Version zu einer Unze herausgebracht, auf der das Schiffsmotiv noch prächtiger zur Geltung kommt. Das Münzmotiv kann sich sehen lassen: Die HMS Bounty schippert darauf und wird in einem Kompass eingefasst dargestellt. Die halbe Unze hat einen Nennwert von einem Dollar, die ganze Unze liegt bei zwei Dollar. Beide Versionen werden nah am reinen Silberpreis gehandelt. Diese neue Bullionmünze soll im direkten Silber-Preisvergleich deutlich günstiger als die üblichen Bullion-Prägungen wie beispielsweise der Wiener Philharmoniker, die Britannia oder der Maple Leaf aus Kanada verkauft werden.

Bei der HMS Bounty handelt es sich um einen Dreimaster, der als Handelsschiff in England im Jahr 1784 in Dienst gestellt und 1787 von der Royal Navy gekauft wurde. Unter dem Kommando von William Bligh sollte sie nach Tahiti aufbrechen, doch im April 1789 kam es zu der legendären Meuterei auf der Bounty. Die Überreste der Bounty wurden erst 1957 wiedergefunden. Die Bounty gilt heute als Zeichen für Wohlstand und Reichtum. Die New Zealand Mint nutzt dieses Symbol für ihre Bullionmünzen im Auftrag des Inselstaates Niue. Das Land hat eine eigene Regierung, befindet sich aber in einem engen Bündnis mit Neuseeland. Seine Bewohner sind Staatsbürger von Neuseeland.

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Sebastian Wieschowski